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FR 15:00 - 19:00

sowie nach Vereinbarung

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Geßlgasse 19/1
1230 Wien
Tel. 01/88813790



Öffentliche Verkehrsmittel: Straßenbahnlinie 60 (Station Maurer Lange Gasse, 50m). Autobuslinien 60A, 56B, 156B

Dr. Stefan Fritsch

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie



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Dr. Gerald Schnürer

Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie



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Erfahren Sie mehr über unsere Spezialisierung und die in der Ordination durchgeführten Untersuchungen.


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Kardiologie


Erkrankungen des Herzens sind durch unseren modernen, gestressten und bewegungsarmen Lebensstil, sowie durch ungesunde Ernährung im Vormarsch. Das Herz als wichtigstes Organ des menschlichen Lebens ist äußerst komplex, und seine Störungen können vielfältiger Natur sein.
Sie erhalten alle notwendigen Untersuchungen.
Die wichtigsten technischen Untersuchungen des Kardiologen sind das EKG, der Herzultraschall, die Ergometrie, und das Langzeit-EKG. Dazu kommt die Betreuung von Patienten mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren. Alle diese Untersuchungen werden in unserer Ordination durchgeführt. Darüber hinaus sind manchmal Isotopenuntersuchungen, Computertomographie- oder Magnetresonanzuntersuchungen notwendig, wobei wir Sie an spezialisierte Institute weitervermitteln. Sollte eine Herzkatheteruntersuchung notwendig sein, werden wir Ihnen einen Termin in einem Krankenhaus unseres Vertrauens vermitteln.



Koronare Herzerkrankung und Herzinfarkt


Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe äußern sich manchmal schleichend, oft aber dramatisch durch einen Herzinfarkt . Das Risiko für einen Herzinfarkt ist erhöht bei Rauchen, Bluthochdruck, erhöhten Blutfettwerten und Diabetes. Die koronare Herzerkrankung ist mittlerweile die häufigste Todesursache in Industrieländern.
Typische Symptome der Angina pectoris sind belastungsabhängige Schmerzen v.a. hinter dem Brustbein, in der Magengegend, in der linken Schulter oder im Hals. Solche Beschwerden gehören rasch durch den Facharzt abgeklärt!
Tritt ein Herzinfarkt auf (die Hälfte aller Herzinfarkte ereignen sich ohne vorhergehende Angina pectoris-Beschwerden!), so sind die Schmerzen ähnlich, aber intensiver, andauernd (auch in Ruhe), gehen oft mit Todesangst einher, und es tritt oft Schwindel und Übelkeit auf.
Die moderne Therapie des frischen Herzinfarkts besteht in der Aufdehnung der Verstopfungen durch einen akuten Herzkathetereingriff.



Herzinsuffizienz (Herzschwäche)


Durch jahrelang erhöhten Blutdruck ermüden die Herzmuskelzellen vorzeitig. Dies ist eine der Hauptursachen für Herzschwäche. Darüber hinaus sind Durchblutungsstörungen des Herzens und durch Herzinfarkt verursachte Narben im Herzen häufige Verursacher der Herzschwäche. Seltener ist die Herzinsuffizienz eine vererbte Erkrankung, Folge von Herzmuskelentzündungen oder Stoffwechselerkrankungen wie der Hämochromatose. Die Herzmuskelschwäche infolge von nicht therapierten Klappenerkrankungen wird zunehmend seltener. Die rechtzeitige Erkennung hilft, eventuell beeinflussbare Ursachen zu behandeln, und durch die richtige Auswahl von Medikamenten die Leistung des Herzens und damit die Lebensqualität zu verbessern. In einzelnen Fällen hilft auch die Einpflanzung eines speziellen Schrittmachers, die Herzleistung zu verbessern (Resynchronisationstherapie, CRT-D). Weil die meisten Patienten mit weit fortgeschrittener Herzinsuffizienz ein hohes Risiko für bedrohliche Rhythmusstörungen haben, benötigen diese auch einen implantierbaren Defibrillator (siehe "Herzrhythmusstörungen")



Klappenerkrankungen


Die Herzklappen sind die Ventile unseres Herzens, welches das Blut durch den Kreislauf pumpt. Mangelhafte Öffnung und unzureichendes Schließen können schwerwiegende gesundheitliche Störungen hervorrufen. Schwerwiegende Klappenerkrankungen bedürfen einer Operation, man muss meistens schon in frühen Stadien operieren, um Folgeschäden des Herzmuskels, die nicht mehr rückgängig zu machen sind, zu vermeiden. Dabei können die Klappen manchmal repariert werden, oft müssen sie durch Prothesen ersetzt werden. Neuerdings gibt es für Patienten mit zu hohem Risiko für die offene Operation Alternativen durch einen Kathetereingriff, wo unter Narkose von der Leiste aus eine neue Aortenklappe eingepflanzt wird (TAVI), oder eine unzureichend schließende Mitralklappe mit einer kleinen Klammer "zusammengeheftet" wird (Mitra-Clip). In einer Herzultraschalluntersuchung können wir das Stadium der Klappenerkrankung, den Verlauf und die eventuelle Operationsbedürftigkeit erkennen.



Herzrhythmusstörungen


Jeder von uns erlebt gelegentliche Rhythmusstörungen als plötzliche Aussetzer oder Stolpern. Meistens ist dies harmlos, gelegentlich aber, vor allem, wenn eine zugrunde liegende Herzerkrankung bekannt ist, können sie bedrohliche Formen annehmen.
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. Dabei pumpen die Herzvorkammern, d.h. die Vorhöfe (sie wirken wie ein Turbolader) nicht mehr. Das Herz verliert etwas an Leistung, aber vor allem schlägt es völlig unregelmäßig. Zu langsamer und zu rascher Herzschlag können dabei auftreten, gelegentlich auch die Kombination aus beiden. Ein erfahrener Herzspezialist kann helfen, dieses Problem in den Griff zu bekommen. In vielen Fällen gelingt es, das Vorhofflimmern durch einen Herzkathetereingriff zu unterbinden. Darüber hinaus können sich in den Vorhöfen Blutgerinnsel ablagern, die - später losgelöst - einen Schlaganfall oder Verstopfungen in Beinarterien verursachen können. Um dies zu verhindern, verordnet Ihr Arzt Ihnen meist eine Blutverdünnung mit Marcoumar, Sintrom oder den neuen gerinnungshemmenden Mitteln, den NOACs.
Relativ häufig sind auch sogenannte Reentrytachykardien, die sich durch anfallsweises Herzrasen ohne speziellen Auslöser äußern. Diese (bei Frauen häufiger auftretenden) Rhythmusstörungen sind zwar nicht lebensgefährlich, werden aber meist als sehr unangenehm erlebt, auch weil es während des Herzrasens häufig zu Atemnot und Leistungsunfähigkeit kommt.
Andere Rhythmusstörungen können eine Verlangsamung des normalen Herzschlags bewirken. Dadurch vermindert sich die Durchblutung, der Betroffene fühlt sich antriebslos und müde, und hat Luftnot, auch ein Ohnmachtsanfall kann aufreten. Manchmal treten die Beschwerden auch anfallsartig auf. Die Therapie ist ein Herzschrittmacher (Bild rechts), der mit einer kleinen Operation eingepflanzt wird und dann den Takt vorgibt. Gefährlich sind die sogenannten ventrikulären Tachykardien, ein Herzrasen, das aus der Hauptkammer kommt, und durch seine Schnelligkeit (bis zu 300 Schläge pro Minute!) die Pumpleistung des Herzens massiv herabsetzt. Dadurch kommt es zum Kreislaufzusammenbruch bis Kreislaufstillstand. Erste Anzeichen sind plötzlich auftretender Schwindel mit Herzklopfen für oft nur wenige Sekunden. In der weiteren Abklärung benötigt man alle kardiologischen Untersuchungen einschließlich einer Herzkatheteruntersuchung. Eine erfolgreiche Behandlungsmöglichkeit ist das Einpflanzen eines Defibrillators (ICD genannt), ein Gerät, das ein wenig größer als ein Schrittmacher ist, und die lebensgefährlichen Rhythmusstörungen mit zunächst Einmischung in den Rhythmus, zuletzt mit einem Stromstoß beendet. Sollte ein Herzstillstand durch Kammerflimmern auftreten, kann dieses Gerät ebenso durch einen Stromstoß wieder einen normalen Herzrhythmus herstellen.
Alle genannten Erkrankungen, welche nur die häufigsten Herzerkrankungen darstellen, können isoliert oder in Kombination auftreten. Pumpfunktion, Klappen und Herzrhythmus unterliegen dabei einem Zusammenspiel, das durch Erkrankung von nur einem Bereich Störungen der anderen Funktionen hervorrufen kann.



Arteriosklerose, Diabetes und Herz


Die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße hat die selben Risikofaktoren wie alle anderen arteriosklerotischen Erkrankungen. Wie oben angeführt, führt sie unbehandelt zu Herzinfarkt, Herzschwäche und plötzlichen Herztod. Durch rechtzeitige Behandlung von Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Übergewicht und Rauchen kann dieses Schicksal abgewandt werden.



Dr. Stefan Fritsch

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Unsere Termine werden ausnahmslos telefonisch oder in der Ordination persönlich vergeben, weil wir bemüht sind, für jeden Patienten je nach Dringlichkeit und individuellen Bedürfnissen den optimalen Termin zu finden.
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